Kein Geld für Klima-Sauerein

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Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik

Gerade wird in Brüssel die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU – kurz GAP – verhandelt. Das ist eine historische Chance, die Landwirtschaft für die kommenden Jahrzehnte klimaschützend, tierfreundlich und krisensicher zu gestalten.

Die GAP hat die Mittel, um die Landwirt*innen bei dem Umbau zu unterstützen. Greenpeace fordert, den vorliegenden Reformentwurf in die Tonne zu treten. Das Positionspapier fasst die Mängel des Reformentwurfs zusammen: Fehlender Klimaschutz, Förderung unfairere Wettbewerbsvorteile unter den Ländern, Benachteiligung der bäuerlichen Landwirtschaft, Krisenanfälligkeit.

Mit etwa 58 Milliarden Euro verfügt die GAP über den größten Fördermitteltopf der EU. Doch statt damit eine Landwirtschaft zu fördern, die unsere Lebensgrundlagen erhält, sorgen Abgeordnete der CDU/CSU seit Jahren dafür, dass EU-Agrarsubventionen vor allem an Großbetriebe fließen - obwohl diese mit Monokulturen, dem exzessiven Einsatz von Pestiziden und der Massentierhaltung massiv die Klimakrise und das Artensterben vorantreiben.

Greenpeace fordert die Abgeordneten der CDU/CSU im Europaparlament auf, von dem klimaschädlichen Kurs abzuweichen! Das Geld der Steuerzahler, die für die EU-Agrarsubventionen aufkommen, darf nur noch für Maßnahmen ausgegeben werden, die Klima, Gewässer, Böden und Tiere schützen. 
Die Landwirtschaft ist Verursacher und Opfer der Klimakrise und des Artensterbens zugleich. Wir alle haben die Verantwortung, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten – für ein gesundes und glückliches Leben. Helfen Sie uns – unterstützen Sie uns mit einer Unterschrift im Kampf für eine klimafreundliche Landwirtschaft!

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