Aktion zum Schutz der Antarktis

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Am 24.7.18 waren wir vor Ort in der Kaiser-Joseph-Straße, um tüchtig Unterschriften zum Schutze der Antarktis zu sammeln. Bei sonnigen Wetter und viel Straßenbetrieb kamen viele Unterschriften zusammen.  Auch interessierte Touristen blieben an unseren Infostand stehen, um neugierig unsere Aktion in Augenschein zu nehmen. So konnten wir letztendlich u.a aus vielen Ländern z.B USA, GB, Spanien, Moldawien, Rumänien und einige mehr  Unterschriften für unsere Petition der entscheidenden Kommission sammeln. Die Mitglieder der Antarktis-Kommission CCAMLR müssen im Oktober 2018  über das geplante Schutzgebiet im antarktischen Weddellmeer entscheiden. Greenpeace fordert, daß 40% Der Ozeane geschützt werden, um den Klimawandel, das Artensterben der Meerestieren, Fischfang und Erdölbohrungen zu stoppen.

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Fast die Hälfte unseres Planeten ist bedeckt von Ozeanen, die der gesamten Menschheit gehören. Diese Meere sind unser gemeinsames Erbe –  wir müssen sie vor unkontrollierter Ausbeutung bewahren.

Profitgier macht auch vor der Antarktis nicht Halt, doch Mechanismen zu ihrem Schutz sind bereits in Kraft: Seit 20 Jahren gilt ein von 26 Staaten unterzeichnetes Umweltschutz-Protokoll, ebenfalls bekannt als „Weltpark Antarktis“. Zunächst bis 2048 dürfen hier keine Bodenschätze abgebaut werden – ein Erfolg, für den Greenpeace geworben und gestritten hat. 

Doch das vielfältige und empfindliche Ökosystem der Antarktis ist nicht bloß von Ölkonzernen bedroht, auch die Fischereiindustrie wittert das große Geschäft.

 

Das größte Meeresschutzgebiet der Welt

Darum braucht es Schutzabkommen für die Antarktis, die weiter greifen als der „Weltpark“. Erst vor Kurzem traten die Regelungen für ein riesiges Meeresschutzgebiet im antarktischen Rossmeer in Kraft, ein weiteres steht demnächst zur Abstimmung: Beschließt die CCAMLR, die internationale Kommission zum Schutz der Antarktis, das Weddellmeer vor der ausbeuterischen Fischfangindustrie zu schützen, entstünde dort das größte Meeresschutzgebiet der Welt – auf einer Fläche, die fünfmal so groß wie Deutschland ist.

Besonders ein Wirtschaftszweig ist in dem Gebiet bereits rege: Nahe des Weddellmeers fischen Trawler nach Krill, kleinen garnelenartigen Krebstieren. Als Futterquelle sind sie die Basis allen antarktischen Lebens. Die Mehrzahl der Tiere des dortigen Nahrungsnetzes ist von Krill abhängig: Pinguine etwa und Robben, aber vor allem die Großwalarten wie Blau- und Buckelwal.

So unverzichtbar Krill in der Antarktis ist, so ersetzlich ist er für die Wirtschaft: Er landet als Futter in Aquakulturen oder in Omega-3-Fettsäure-Pillen für den menschlichen Verbrauch. Doch ein gesundes Ökosystem in der Antarktis ist der menschlichen Gesundheit weit zuträglicher als irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel: Wie alle Ozeane schenkt uns das Südpolarmeer frischen Sauerstoff und bindet klimaschädliches Kohlenstoffdioxid.

Auch Sie können zum Meer und Klimaschützer werden, wenn Sie folgende Petition unterschreiben: https://www.greenpeace.de/kampagnen/antarktis#machmit7

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